Lächelnde Seniorin

Mit richtiger Prophylaxe
Leben retten und verlängern

Wenn die Zeit gekommen ist, dass sich der alte, pflegebedürftige Mensch nicht mehr selbst vor Gesundheitsgefahren schützen kann, werden Prophylaxemaßnahmen zu einer Aufgabe für pflegende Angehörige. Dabei gibt es einige besondere Gefahrensituationen, die zu schweren Komplikationen führen können.

von  der Redaktion "Zuhause pflegen"

Was bedeutet Prophylaxe in der Pflege?

Das Wort „Prophylaxe“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „vor etwas Wache halten“. Im medizinischen Sprachgebrauch stellen prophylaktische Maßnahmen also immer Handlungen dar, die zum Ziel haben, drohende Krankheiten oder Schädigungen sozusagen durch „Wachsamkeit“ zu verhindern. Die dazu notwendigen Pflegetätigkeiten entsprechen dabei häufig den normalen Pflegearbeiten einer sorgfältigen Grund- und Behandlungspflege, sodass sie also in der Praxis meist nur mit geringfügig mehr Zeitaufwand durchzuführen sind. Gerade diese paar Minuten mehr können dem Kranken unter Umständen viel Leid und Schmerzen ersparen.